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Bau des Diorama

Beschreiben ist schwieriger als bauen! :) Die Grösse des Diorama beträgt 113 x 27 cm. Somit passt es genau in das Regal. Als Grundplatte nahm ich 11mm dickes Pappelsperrholz. An der Front und Rückseite wurden gehobelte Dachlatten für den Modulrand genommen. Da ich die Weichen Motorisieren wollte, liess ich vorne ein Stück frei für das Schaltpult.

Für den kleinen Bahnhof nahm ich Flexgleis und drei Weichenbausätze von Tillig. Die Schienen wurden auf einer Korkmatte mit Nägel montiert.

Mit der ersten Weiche hatte ich schon noch Probleme, denn als ich sie eingebaut hatte stolperte die Lok darüber.

 

Wichtig ist, dass die Schienen zum Voraus richtig gebogen werden, um den Schieneabstand einzuhalten. Auch musste ich die Radlenker aus Schienenprofile machen, da die Beigefügten aus Kunststoff zu hoch waren, so dass die Lok aufstand.

Erste Fahrversuche.

Gleichzeitig montierte ich das Stellpult und die Weichenantriebe, so dass sie gerade getestet werden können. 

Ein Antrieb ist von Conrad und die anderen 2 sind von Bemo. 

Für die Strasse und die Strassenüberführung nahm ich 1mm Polystyrolplatten und für den Bahnhofplatz hatte ich noch eine dickere Kunststoffplatte in meinem Keller gefunden.

Auch machte ich 2 Dohlendeckel aus Ätzteile. Mit dem 6 mm Bohrer stimmte genau der Durchmesser des Dohlendeckel.

Hier ist ein Deckel schon eingelassen. Das Bahnhofsgebäude steht auf der grossen Kunststoffplatte und kann so gut zum Transport weggenommen werden. Für den Güterschuppen mussten noch mit T Profile die Fundamente für die Laderampe neu gemacht werden. Zur Gleisseite wurden noch Plystyrolprofile für das Perron angeleimt. Die Schwellen wurden mit  der Spritzpistole von oben her dunkelbraun lackiert. Die Schienen selber lackierte ich im 2. Durchgang  von der Seite her mit  Rostfarbe.

Mit Weissputz spachtelte ich den Untergrund für den Rest des Diorama's . Wichtig ist: dass die Schienen gut abgedeckt werden, damit kein Gips an die Schwellen kommt.

Die Zufahrt zum Abstellgleis erhielt einen Übergang aus Profilholz, der hier mit Gewicht angeleimt wurde.

Den Bahnhofsplatz sowie die Strasse lackierte ich mit der Spritzpistole hellgrau. Den Rest des Untergrundes wurde mit brauner Dispersionsfarbe gestrichen. Zwischen den beiden Gleise ist feiner Badesand für kleine Nager.

Danach kommt das Begrünen mit diversen Beflockungsmaterialien an die Reihe, die ich mit Jogurtbechern streue. Neu habe ich einen Grasmaster von Noch für Wiesen. Ich finde ihn sehr gut. Nach ein paar Proben gibt es ein gutes Resultat.

So testete ich die neuen Produkte von Busch wie das Maisfeld und die Sonnenblumen. Das Mais ist in Bahnen à 20 Pflanzen an denen ich die Kolbenspitzen anmalen musste. Danach wurden dei Blätter einzeln gerichtet und am Schluss mussten die Spitze noch mit feinem Beflockungspulver als Blütenstendel gemacht werden.

Die Reihen wurden dann mit Kontaktleim aufgeleimt und mit feinem Sandpulver wurde die Erde nachgemacht. Festgeleimt habe ich es wie den Schotter, mit verdünntem Weissleim.

So viele Sonneblumen gibt eine Schachtel von Busch. Also kaufte ich noch 2 nach. Mehr zu den Sonnenblumen ist hier zu erfahren.

Für dieses Bild wurde vor die Sonnenblumen eine Karton mit Grasfasern hingehalten, den ich zum Test gemacht hatte.

Fazit: Für das ganze Modul brauchte ich 4 Monate und es hat mir sehr Spass gemacht. Ich könnte noch viele Kleinigkeiten beschreiben, doch geniesst einfach die Bilder. Selbstverständlich dürft ihr mir Fragen dazu per Mail senden.

Zu den Weichen: Die Radien 18 Grad sind zu Eng. Für den Fahrbetrieb würden die von Bemo, besser gehen. (Ich habe gehört sie werden weiter produziert) Das beste wäre aber selber Weichen zu bauen, da die anderen Hersteller auch sehr starke Radien benützen.

Neu sollen ja schlankere Weichen von Peco kommen.