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Die Sä. VI K 99 671 von Bemo

 

Im 2002 bekam ich diesen Bemo-Bausatz von einem Freund geschenkt. Bis 2004 beschäftigte ich mich einmal mit dem Gehäuse, doch war in diesem Bausatz noch das alte Fahrgestell mit dem 3 Pol. Motor dabei. Da ich schon eine Alte in H0m von meinem Bruder hatte, wusste ich dass sie damit schlecht läuft. So blieb sie in der Schachtel liegen , bis ich im Herbst 2004 ein neues Fahrgestell zu diesem Bausatz mit Faulhabermotor bei Feigenwinter Schmalspurmodelle  bestellte.

Dazu gehörte auch eine neue Lokrückwand , damit das neue Fahrgestell auch am Gehäuse befestigt werden konnte. (Zum Glück hatte ich das Gehäuse gelötet und so konnte ich es wieder mit dem Heissluftfön trennen. )

So begann ich wieder im Januar 2005 mit dem Bausatz.

Das Gehäuse lötete ich mit Ausnahme des Rauchkammerteils zusammen, der wegen der Masse nur mit 2 Komponentenleim geklebt wurde. Das Lot und Lötwasser ist von Model Loco. Das Fahrgestell wurde schon angepasst. Auch hatte ich ein kleines Probleme bei der Gehäusebefestigung, da die beiden Werkzeugkästen an dem Lokgehäuse befestigt sind, kann man es schlecht an das Fahrgestell einhängen. Ich musste die Nocken an der Lokrückwand schräg abschleifen.

 Ein Schwachpunkt sind die Schienenräumer, die kaum halten wegen der kleinen Befestigungsfläche. Ich liess mich auf den Test mit löten ein. Doch geht der Rahmen sehr schlecht dafür. Also blieb mir nur das Leimen mit 2 Komponentenkleber.

Nun wurde mit der Bestückung des Kessels begonnen. Die Leitungen wurden an die Gussteile angelötet. Die beiden freistehenden Rohre sind vor der Montage an den Kessel, mit der Flamme und Silberlot hart gelötet worden, so konnten die 2 anderen gut normal angelötet werden. Zum anleimen der Gussteile an den Kessel, nahm ich Sekundenkleber. Dann hatte ich keine Lust mehr zum weiter bauen. Ich beschäftigte mich mit dem Z 313.

 

Im August bin ich bei schlechtem Wetter an 2 Tagen weiter gekommen. Als nächstes musste sie lackiert werden.

Auch hier lötete ich die Lampen an das Gehäuse an. Doch vorher wurde das Messingteil mit normalem Lot verzinnt. Danach kann das Weissmetalllot an das verzinnte Teil angebracht werden. Mit dem Lötkolben erhitzte ich die Lampen, bis sich das Lot am Gehäuse verbindet. Doch Vorsicht: Ein abrutschen und das Gehäuse hat ein Loch.

Lackieren:

Zuerst wurde alles mit Humbrol Primer (Nr.1) grundiert. Nach 2 Wochen wurde das Rot (auch die Räder) lackiert, 2 Wochen später das Schwarz und zum Schluss wurde noch eine Patina angebracht.

Lokführerseite

Nach dem alles Montiert war hatte ich mit dem Fahrwerk zuerst Schwierigkeiten, ein wechseln der Achsen hatte aber geholfen. Ich denke es hat sich gelohnt das Unterteil neu zu kaufen. Schon vom Aussehen der Steuerung und den Fahreigenschaften her.

Heizerseite.

Als alles trocken war, konnte die Beschriftung angebracht werden, nach dem Schutzlack wurden die Gläser innen montiert und das Lokpersonal eingesetzt.

So ist sie nach 9 Monaten fertig geworden und man hat Freude daran.

26. 09.2005