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Bauanleitung der Nadelbäume. Seite 1 Die Baumröhrling für die Nadelbäume, drehe ich aus Blumendraht . Diese arbeit mache ich gerne in den Ferien, wenn das Wetter nicht schön ist, oder abends noch Zeit dafür übrig bleibt. Es braucht nur zusätzlich Platz für eine Kartonschachtel im Reisegepäck.
Darin enthalten ist: Blumendraht 0.8mm dick 40 cm lang und 0.6mm 24 cm lang. Den kauft man am besten bei einem Grossverteiler für Floristen. Je eine Flachzange, Spitzzange Metallschere oder Seitenschneider. Mit Drahtrollen geht es nicht so gut, da die Drähte schon verbogen sind beim drehen. Wichtig ist sie mit der Schere zu schneiden, damit man sich nicht an den Enden verletzt.
Am besten beginnt man das erste mal mit 0.6 mm Draht zu drehen, da er sich einfacher biegen lässt.
Als 1. nehme ich 8 oder 9 Drähte in die Hand wie auf dem Bild. und beginne die Drähte zu drehen. Die kurze Seite brauchen wir für die Wurzeln der Bäume.
Wichtig ist: immer die Drähte den gleichen Weg drehen. Also links oder rechts rum. Und immer unter Spannung, (Zangen auseinander ziehen beim drehen.) damit der Stamm straff und gerade bleibt.
Nach ca. 2 cm biege ich die ersten 2 Drähte heraus und mache eine Schlaufe damit.
So haben ich 2 Schlaufen und 2 lose Drähte. Diese werden den ersten Astkranz bilden. Mit den restlichen drehe ich nun weiter und damit es schön straff wird, noch mit der Flach und Spitzzange. Dies ist auch besser für die Fingerspitzen wegen den Schmerzen, die nach ein paar Bäume sonst auftreten.
Und so sollte es sein.
Danach wird gleich der 2. Astkranz in Angriff genommen. Abstand von Kranz zu Kranz ca.1.5-2 cm.
Schwieriger wird es nach dem Astkranz weiter zu drehen, damit es einen schönen Übergang gibt. Am besten haltet man den Unterteil mit der Zange während oben mit der Hand gedreht wird. Ist der Absatz schön, nehme ich noch die Flachzange zum drehen. Nicht vergessen immer unter Spannung.
Mit den letzten 2 Drähten wird dann die Spitze gebaut, in dem man eine Schlaufe in die Drähte macht und diese dann noch zusätzlich zusammen dreht. Einer wird draussen gelassen und mit den letzten macht man noch einmal eine Schlaufe mit 2 Enden wovon eine die Spitze wird. Unten im Bild gut zu sehen.
Alle Schlaufen und Enden werden mit der Zange etwa 1-3 mal gedreht. Wichtig in der gleich Richtung wie der Stamm.
Wie hier im Bild zu sehen ist auch wieder mit der Flachzange. Aber mit Gefühl, sonst brechen die Äste ab.
Der fertig gedrehte Röhrling.
Um die Äste zu schneiden nehme ich gerne die Metallschere. Mit dem Seitenschneider geht es auch, aber dann werden die Drahtenden spitzig und man verletzt sich gerne damit.
Das Schema zum kleinen Baum, mit 0.6 mm Draht.
Zum Schluss werden die Äste noch in die richtige Lage gebogen und mit ihren Wurzeln aufgestellt. Nun kann mit dem Beflocken begonnen werden. Will man höhere Tannen, kann man auch die losen Enden wieder in den Stamm hinein fügen. Ja sogar neue einfügen geht auch mit einiger Erfahrung .
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