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Baubeschreibung für den F 4005
Den F 4005 baute ich wieder aus Messing. Das Maas nahm ich aus
dem Buch: Die Fahrzeuge der Rhätischen Bahn von Schweers
und Wall.
Der Wagen könnte aber auch aus Polystyrol gebaut werden.
Als erstes werden die Seitenwände mit der Profiform
ausgeschnitten und provisorisch zusammen gelötet. Danach werden die Fenster und
Türöffnung mit der Laubsäge ausgesägt. Damit sich das Blech beim sägen
nicht verbiegt, lege ich es auf ein Stück dicken Karton und säge das Messing
mit dem Karton aus. Danach werden die Bleche wieder getrennt. Somit muss man die
Sägearbeit nur einmal ausführen.
Wie und mit was ich löte findet man hier unter. Löttipp:
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Bei der oberen Seitenwand sind die Leisten schon angelötet.
Für die Querleisten der Fenster schneide ich zuerst ein Stück 0.2 mm
Blech in der richtigen Breite ab und schneide danach dünne Streifen
daraus. Somit sind alle gleich breit. Mit der Schublehre werden die
Leistenabstände und die Fensterhöhe kontrolliert und dann gelötet. Nach
dem löten feile ich die Fenster mit einer Schlüsselfeile sorgfältig bis
an die Leistenränder. Somit werden alle Fenster gleich breit. |
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Die Leisten schneide ich mit der Profiform aus einem 0.2 mm
Blech aus, wovon ich hier etwa nur jedes 3. gebrauchen kann. Der Rest ist
zu dick oder zu dünn. In der Länge lass ich sie überstehen, um besser
beim löten halten zu können. |
Die Türen wurden wieder zum öffnen
gebaut gleich wie beim Postwagen.
Mehr dazu ist hier zu erfahren.
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Bei den Stirnwänden werden die Türen auch mit dünnen
Streifen angedeutet. Die Dachrundung schneide ich mit einer Schere aus.
Danach wird der Wagenkasten zusammen gelötet. |
Als nächstes kommt das Dach:
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Hier wird mit der Profiform das Dach aus 0,2 mm Blech
ausgeschnitten.
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Mit Buchendübeln aus dem Baumarkt wird das Dach in die
richtige Form gebogen. Das braucht manchmal recht Geduld. |
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Danach wird an der Stirnkante ein 1x1mm gebogenes
Messingprofil montiert und an der Seite die Dachrinnen aus 0,5 mm Draht
angelötet. Mit dem eingesteckten Draht drücke ich dagegen, damit es sich
nicht löst bis es abgekühlt ist. |
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Hier das fertige Dach mit den Stirnleisten. |
Das Dach wird am Wagenkasten provisorisch angebracht. |
Das Fahrgestell:
Die gekauften Gussteile sind: Radlager, Bremszylinder,
Sonderbehälter, Bremsschlauche und die Handbremse. Drehteile sind: die
Kupplungsbüchsen und die Kamine für Petrollampen. Die Radachslager mit den
Speichenräder habe ich auch wie alle anderen Teile bei MBA Pirovino gekauft..
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Der Wagenboden wird aus 0,3 mm Messingblech ausgeschnitten.
Die Ausschnitte für die Plattform schneide ich mit der kleinen
Trennscheibe aus.
Als erstes werden die Radachslager nach dem genauen anzeichnen
gelötet.
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Das rechte Radachslager wird mit einem Draht befestigt der mit
2 gelöteten Ösen am Wagenboden festgehalten wird. Dadurch ergibt sich eine
Pendelachse für die 3 Punkt Lagerung.
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Auf einem Stück Pavatex habe ich eine alte Bemoschiene
geleimt und parallele Striche angezeichnet. Dies dient mir zur Überprüfung,
ob der Wagen auch gerade zur Schiene läuft. Wichtig:
da schnell ein Wagen schräge läuft. In diesem Baustadium kann
noch gut korrigiert werden. |
Dann werden die Längsträger ausgeschnitten und angelötet.
Auch werden die die Kupplungshalterungen montiert.
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Für die Verstärkungsstreifen schneide ich mit der
Trennscheibe kleine Kerben in den Wagenboden und in die Längsträger. In
diese werden dann die Streifen angelötet. Wie hier im Bild zu sehen ist,
schneide ich zuerst einen langen Streifen vom 0,2 mm Blech aus, den ich
dann anlöte und abzwacke. So geht es am besten. |
Nach dieser Arbeit werden die Radlager am richtigen Patz
montiert.
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Zum Schluss wird auf dem Längsträger noch einen Streifen
gelötet. |
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So fehlen nur noch die Trittbretter Bremszylinder und
Sonderbehälter. |
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Das Plattformgeländer löte ich auf einer Lehre
(Sperrholzplättchen mit eingeritzten Abständen) mit 0.4 mm Draht und den
Handlauf aus 0.2 mm Blechstreifen zusammen. Danach montiere ich es auf
einen Blechstreifen der die Pufferbohle ist und löte dann noch das Übergangsblech
und die Bremsschläuche daran. Am Schluss wird das ganze wird an das
Fahrgestell gelötet. |
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Der fertige Wagenboden mit den Kupplungen, dem Sonderbehälter,
Bremszylinder den selbst gelöteten Gestänge und den Trittbretter. |
Dann werden noch zwei kleine abgewinkelte Blech an die
Stirnwandmitte innen am Wagenkasten angelötet, in denen ein M1.4 Gewinde
geschnitten wird, damit der Wagen zusammengeschraubt werden kann.
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Uff! er ist endlich zusammen gebaut. Es fehlen noch die
Fensterrahmen, die werden erst nach dem lackieren montiert. Dise baute ich
aus dünnen Plystyrol- Streifen. |
Als nächste wird der Wagen lackiert.
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Abdeckarbeit um den Wagenkasten mit grün zu lackieren. |
Als Grundierung nehme ich Humbrol 1 (Primer) . Nach dem
trocknen lackiere ich zuerst die Wageninnenseite. Als nächster
Schritt das Dach grau und nach einer Pause den Wagenkasten grün. Nach dem
beschriften wird er wieder mit Mattlack lackiert, so dass er grifffest
ist. Das Fahrgestell wird mit Schwarz 27004 Metal Gunn lackiert und danach
wird der Innenboden aus einer Profilholzplatte von Northeastern
montiert. |
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Der fertige C4005 im Einsatz!
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Bauanleitung:
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